Aktuelles

„Pop und Lyrik“ Sonntag, 9.September 2018

am Heimbacher Waldparkplatz

Der Kulturverein Teningen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Geschichts- und Bürgerverein Heimbach einen kulturellen Ohrenschmaus im Steinbruch am Waldparkplatz in Heimbach, am Seiberg.

Die Band „Spätzünder“, eine Heimbacher Formation, wird die Besucher mit legendären Songs der Rock- und Popgeschichte aus den 60er und 70er Jahren garantiert erfreuen. Der Schauspieler der Freilichtspiele Emmendingen Gunter Hauß wird die Zuhörer mit ausgewählten lyrischen Werken von Schiller, Kopisch, Heinz Erhardt u.a. unterhalten. Der Tenor Michael Wiegand, Mitglied in zwei Freiburger Chören, wird musikalische Werke von F. Lehar, Hans May und Hermann Löns darbieten.

Beginn: 16:00 Uhr

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

 

„Kultur um 4“ im Rebay-Haus in Teningen am Sonntag, 16.09.2018 um 16.00 Uhr

„Island - Radreiseweg“ - Bildvortrag „Durch das Land der Elfen und Trolle“

"Ein Tornado", so Koll, "hat einen gesamten See leergefegt und kilometerweit sind Wasser und Fische vom Himmel geregnet."

Und wie es ist, ohne Ausrüstung in den Fahradschuhen auf einen Vulkan zu kraxeln und über vieles mehr berichtet Ursula Koll in ihrem Bildvortrag.

Ursula Koll ist, wenn sie nicht gerade um die Welt reist, selbstständige Logopädin mit einer Praxis in Vauban in Freiburg. In Norddeutschland ist sie geboren und verbrachte im Alter zwischen 20 und 30 Jahren die meiste Zeit in Israel. Dann floh Koll mit ihren beiden Kindern vor dem Golfkrieg zu einem Freund nach Freiburg, wo sie die Ausbildung zur Logopädin nachholte. Ihre Praxis hält sie jedoch nicht davon ab, sich alle paar Monate ihr Tout-Terrain-Reiserad "Ivory" zu schnappen und ein neues Land zu erkunden.
2006 fing alles mit einer Radtour über 2500 Kilometer auf dem Jakobsweg an. "Ich bekam meinen ersten Stempel an der Jakobusstatue im Freiburger Münster, den letzten in der Kathedrale in Santiago de Compostela. Die Reise hat mich sehr berührt." Und wohl auch Lust auf mehr gemacht, denn seit 2006 war Koll unter anderem in Kanada, Island, Sibirien, Namibia und der Mongolei unterwegs – natürlich immer mit dem Rad.

2011 unternahm Ursula Koll die Radreise durch die faszinierende Natur Islands. Ihr Begleiter war Petru aus Rumänien, den sie 2010 als alleinradelnden Abenteurer bei einer Schweden-Radreise kennengelernt hatte.

Die Landschaft, das raue Klima, Kälte, Sturm und Dauerregen verlangten großes Durchhaltevermögen der Radler. Extrem hart war es, eiskalte Bäche und Flüsse ohne Brücken zu durchqueren und nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull durch graue Mondlandschaften zu radeln.

Entschädigt wurden die beiden durch die gastfreundlichen Isländer, die historisch und künstlerisch wertvollen Häuser der Insel Flatey, aber auch durch Geysire, Vulkane, Islandpferde und Papageientaucher.

Mit ihren Vorträgen zu ihren Touren unterstützt Ursula Koll Aidswaisen in Afrika.

Der Eintritt kostet 7 €.

 

Der nächste Filmtermin um 20.00 Uhr im Rebay-Haus: 14. September.
Genauere Informationen folgen.